DiP-iQ-Hanf

Digitalisierung im Qualitätsmanagement der Wertschöpfungskette für Industriehanf

Kurzbeschreibung

Das Projekt „iQ-Hemp“ zielt darauf ab, Industriehanf als neue Einnahmequelle für landwirtschaftliche Betriebe und als nachhaltigen Wirtschaftsfaktor in der Region Süd-Sachsen-Anhalt zu etablieren. Eine neue Hanfverarbeitungsanlage, die derzeit im Geiseltal errichtet wird und aus Industriehanfstroh Rohstoffe für ökologische Baustoffe produzieren wird, eröffnet vielversprechende Perspektiven für die Region.
„iQ-Hemp“ wird eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung dieser Perspektiven spielen. Feldversuche zu geeigneten Industriehanfsorten und Anbausystemen sowie die Etablierung eines digitalisierten Qualitätsmanagements auf Basis künstlicher Intelligenz und maschinellen Lernens entlang der gesamten Wertschöpfungskette werden die Rentabilität des Industriehanfanbaus für die verschiedenen Akteure sicherstellen.
Projektpartner ist das Institut für Informatik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, das an der automatischen, bildbasierten Qualitätsbewertung von Industriehanf entlang der gesamten Wertschöpfungskette arbeitet. Diese beginnt mit der Röstphase auf dem Freiland und umfasst auch die Weiterverarbeitung vom Stroh zu Endprodukten wie Fasern und Schilf.
Die im Rahmen von iQ-Hemp gewonnenen Erkenntnisse bilden somit eine solide Grundlage für Industriehanf als vielversprechenden und nachhaltigen Rohstoff in der Region und können sich zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor im regionalen Strukturwandel entwickeln.

Finanzierung

Federal Ministry of Education and Research

Projektdauer

01.04.2024 – 31.12.2028