Weizen in effizienten Fruchtfolgen im Zusammenspiel mit einer optimalen Nährstoffversorgung
Kurzbeschreibung
Der gewählte Ansatz verfolgt gleichzeitig zwei wichtige Zielbereiche, nämlich die Verbesserung der Nährstoffverwertungseffizienz und die Steigerung der Trockenheitstoleranz. Während die Toleranz gegenüber unregelmäßig auftretenden Trockenperioden als Strategie zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels dient, soll eine höhere Stickstoffverwertungseffizienz dazu beitragen, künftige negative Auswirkungen auf die Umwelt durch Stickstoffverluste aus der landwirtschaftlichen Produktion zu verringern. Beides soll durch Weizengenotypen erreicht werden, die ein deutlich verstärktes Wurzelwachstum aufweisen, sowie durch die Ermittlung von Anbaumethoden, die für diesen Zweck optimiert sind. Unter anderem wird untersucht, wie sich Weizengenotypen mit unterschiedlich entwickelten Wurzelsystemen auf die Stickstoffaufnahme in verschiedenen Fruchtfolgefolgen auswirken. Daraus soll ein ganzheitliches Konzept für einen umweltfreundlicheren Weizenanbau entwickelt werden, das in der landwirtschaftlichen Praxis dazu führt, dass quantitativ und qualitativ hohe (Bäcker-)Weizenerträge mit geringerem Stickstoffeinsatz und unter trockeneren Anbaubedingungen erzielt werden.
Projektdauer
Okt 2018 – Dez 2022
Kooperationspartner
Justus-Liebig-University Gießen (Germany)
NPZ Innovation GmbH, Holtsee (Germany)
W. von Borries-Eckendorf GmbH & Co. KG, Leopoldshoehe (Germany)
Beteiligte Mitarbeitende
Mathias Gäbler
PD Dr. Jan Rücknagel
Steffen Both
Viola Röder
Helge Pentschew
Finanzierung
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Projektträger: Bundesamt für Landwirtschaft und Ernährung

